Skip to main content Deutsch

Sterilitäts-Ursachen

Sorry, this content is only available in German!

Fruchtbarkeitsstörungen bei der Frau

Endokrine Sterilität:
Hormonelle Störungen an Hypothalamus, Hypophyse, Schilddrüse, Nebennierenrinde oder den Ovarien und dadurch gestörte Eizellreifung. Mögliche Gründe für Hormonstörungen können Stress, starkes Unter- oder Übergewicht und schwere körperliche oder seelische Belastungen sein. Es können auch Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse oder der Schilddrüse Hormonstörungen verursachen und zu Zyklusstörungen führen.

Tubare Sterilität:
Fehlbildungen von Eierstöcken, Eileitern oder Gebärmutter, die etwa ein Drittel aller ungewollt kinderlosen Frauen betreffen. So können zum Beispiel Verklebungen oder Verwachsungen nach Operationen oder Entzündungen im Bauchbereich die Eileiter schädigen.

Endometriose:
Dies bedeutet, dass Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter wächst, zum Beispiel im Eileiter, im Eierstock oder an der Harnblase.

Immunologische Sterilität:
Das Immunsystem des weiblichen Körpers bildet Antikörper gegen Sperma. Diese Antikörper behindern die Spermien auf ihrem Weg oder töten sie ab, sie können auch das Durchdringen der Eihülle verhindern.

Idiopathische Sterilität:
Per Diagnose konnte keine Ursache für die Sterilität festgestellt werden, vielleicht sind Stress oder psychische Belastungen zu hoch.

Angeborene Ursachen:
Wie zum Beispiel eine Chromosomenanomalie, das heißt eine Abweichung von der normalen Chromosomenzahl oder Chromosomenform.

Fruchtbarkeitsstörungen beim Mann

Andrologische Sterilität:
Gestörte oder fehlende Hodenfunktion, zum Beispiel als Folge einer Infektion wie Mumps. Dies kann sich in zu wenigen oder fehlgebildeten Spermien äußern.

Infektionen im Genitalbereich:
Bakterielle Verunreinigung des Samens.

Immunologische Sterilität:
Auto-Antikörper gegen Samenzellen, die eine Befruchtung verhindern.

Angeborene Ursachen:
Wie zum Beispiel eine Chromosomenanomalie.

Sonstige Fruchtbarkeitsstörungen:
Hodenhochstand oder Krampfadern am Hoden, operierte Tumoren, zum Beispiel am Hoden.

Für viele dieser Störungen kann die Sterilitätstherapie ein sinnvoller Weg sein!

Und was ist, wenn sich keine Ursache finden lässt? Wenn der Eileiter durchlässig, die Spermien gut, Sie beide auch ansonsten gesund sind? Und es doch nicht klappt mit dem Wunschkind? Auch dann kann eine Sterilitätstherapie, auch IVF, sinnvoll sein, wenn andere Formen der Therapie ausgeschöpft sind.

Welche medizinischen Voraussetzungen müssen Sie für eine IVF-Behandlung erfüllen?
Über gesetzliche Voraussetzungen, den IVF-Fonds und Kosten informieren Sie sich bitte unter „Gesetzliche Voraussetzungen (der IVF-Fonds)“

Als Frau:
Kinderlosigkeit ist mit anderen Behandlungsmethoden nicht zu beheben; Ihre Gebärmutter sollte funktionstüchtig sein und mindestens ein Eierstock sollte Eizellen produzieren können; Ihr Rötelnschutz wurde nachgewiesen; Sie sind negativ bei Hepatitis, HIV, Syphilis und Chlamydien.

Als Mann:
Voraussetzung Nr. 1 ist, dass der Hoden Spermien produzieren kann; Sie sind negativ bei Hepatitis, HIV, Syphilis und Chlamydien.